HCL verstärkt Defensive mit ex-Profi

Geschrieben von Webmaster am Oktober 4, 2016

Der HC Luzern startet in die 2. Liga Saison. Neu im Team ist mit Raphael Vassanelli auch ein ehemaliger Profi.

„Ich suchte eine neue Herausforderung und wurde beim HC Luzern fündig. Nun freue ich mich auf die neue Aufgabe hier“, so Verteidiger Raphael Vassanelli. Von seiner Erfahrung kann die ganze Mannschaft profitieren. Der 26-jährige, der beim EVZ die Freude zum Eishockey entdeckte, schaffte es einst bis zum Eishockeyprofi. Vassanelli, der seinen Lebensunterhalt als Maler verdient, blickt zurück: „Das war eine schöne Zeit, mit vielen Hochs und Tiefs, wie sie halt zum Leben gehören. Doch das Positive überwiegt ganz klar. Ich möchte diese Zeit nicht missen. Eishockey war auch Lebensschule für mich“.

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Schönste Erinnerungen

Während seiner Profizeit spielte Vassanelli bei Ambri (NLA), Thurgau und Visp (beide NLB). Geblieben sind ihm unter anderem die Tessinerderbys gegen Lugano: „Wenn du in der Valascia vor 7000 Fans einlaufen kannst, ist das schon etwas ganz besonderes. Das sind Momente, die einfach bleiben.“ Unvergesslich blieb auch der NLB-Meistertitel mit Visp vor zwei Jahren oder die Unterzeichnung des Profivertrages bei Ambri.  

 

Idol: Barry Richter

Beim HCL backt Vassanelli, der im zürcherischen Kappel am Albis aufwuchs und in der Stadt Zug lebt, etwas kleinere Brötchen. Mit welchen Zielen steigt der 26-Jährige mit dem HCL in die neue Spielzeit? „Wir wollen primär die Playoffs, sprich eine Rangierung unter den besten acht Teams erreichen. Ich persönlich aber will unter die besten vier Mannschaften, dann hätten wir in der ersten Playoffrunde das Heimrecht“. Das Vassanelli, der während drei Jahren Profi war, die höchste Trikotnummer innerhalb des Teams trägt, ist nicht unbegründet: „Der frühere EVZ-Verteidiger Barry Richter hatte schon die Nummer 38. Er war im Sport immer mein Idol, deshalb trage ich auch die Nummer 38“. Im Privatleben sei sein Vater sein grösstes Vorbild. „Ich bewundere ihn als Vater aber auch als Unternehmer. Ich kann mich sehr gut mit ihm identifizieren und sehe viele Parallelen zwischen uns“. Und welche EVZ-Trainer sind aus den Jugendjahren in positiver Erinnerung geblieben? „Wolfgang Haldi und Leo Schumacher haben mich in meiner Entwicklung positiv geprägt. Ich konnte in jungen Jahren sicher viel von ihnen profitieren“.   

Am Sonntag (19.45, Swiss Arena Kloten) startet der HCL bei Bassersdorf in die Saison. Mit welchen Zielen? „Wir spielen auf Sieg. Es zählt nichts anderes“, gibt sich Vassanelli kämpferisch. Betreut an der Bande werden die Luzerner von Trainer Nik Wüthrich und Assistent Rolf Wyss, die das Luzerner-Team bereits letzte Saison in den Playoffs zusammen führten.

 

Michael Wyss

regionalsport@luzernerzeitung.ch

 

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