Ich spüre viel Herzblut

Geschrieben von rob am September 25, 2014

Der Zweitligist HC Luzern startet am Samstag (20:00 Eiszentrum Luzern) in die neue Spielzeit. Der neue Trainer heisst Fritz Lanz, der zuletzt den Erstligisten Burgdorf erfolgreich trainierte. Der 62-Jährige äussert sich über seine sportlichen Ziele und warum er sich für Luzern entschied. 

 

Fritz Lanz, Sie hatten mehrere Erstliga Angebote. Warum kommen Sie zum HCL in die zweite Liga? 

Lanz: Luzern ist eine interessante Adresse für mich. Eine grosse Herausforderung, auf die ich mich freue. Ich kann hier etwas bewegen mit dieser Mannschaft, wenn alle den nötigen Willen aufbringen. Zudem ist Luzern für mich nicht ganz unbekannt, ich war ja schon in den neunziger Jahren beim damaligen SC Luzern engagiert. Auch mein Wohnort Ufhusen (zwischen Willisau und Huttwil) war mitentscheidend bei der Zukunftsplanung. Ich suchte eine neue Aufgabe in der näheren Umgebung.    

 

Was können Sie über ihre Mannschaft sagen? Welche Qualitäten sehen Sie? 

Lanz: Meine Eindrücke sind sehr positiv. Die Spieler sind hungrig, zeigen sich sehr willig. Ich spüre viel Herzblut. Wir haben einen guten Mix aus jüngeren und älteren Akteuren. Es ziehen alle mit, nur so wird es auch gehen.  

 

Was erwarten Sie von ihren Spielern? 

Lanz: Dass sie in jedem Training und Spiel alles geben. Ich fordere Kampf, Disziplin und Teamgedanke. Die Vorbereitung auf ein Training oder Spiel beginnt nicht erst wenn ich die Kabine betrete.            

 

Wohin soll der Weg diese Saison sportlich führen?  

Lanz: Wir wollen wieder zu einem Spitzenteam in der zweiten Liga reifen und uns eine gute Ausgangslage für die Playoffs schaffen. Das sind wir unserem Publikum auch schuldig, nach dem das Team die Playoffs zwei Mal hintereinander verpasste.   

 

Der HCL startet mit dem Heimspiel gegen Bassersdorf (Sa 20:00) in die Saison. Wie wichtig ist ein erfolgreicher Auftakt? 

Lanz: Ein Sieg bringt viel Selbstvertrauen, Sicherheit und nimmt Druck. Der Start ist nicht zu unterschätzen. Wir haben drei Heimspiele in Serie zum Auftakt, fokussieren uns aber erst auf Bassersdorf.  

 

Warum lohnt es sich diese Saison, die Spiele des HCL zu besuchen? 

Lanz: Wir sind bestrebt dazu, schnelles und attraktives Eishockey zu zeigen, welches das Publikum erfreut.

 

Interview Michael Wyss

 

Fritz Lanz, HCL

Der neue Trainer Fritz Lanz will mit dem HCL wieder Erfolg haben. Bild Michael Wyss

 

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Eishockey 2. Liga, Ost Gruppe 1:
Dürnten, Illnau-Effretikon, Schaffhausen, Chiasso, HC Luzern, Zug, Bassersdorf, Küssnacht SZ, Bellinzona, Urdorf und Küsnacht ZH. - Modus: Qualifikation wird mit Hin- und Rückrunde gespielt (20 Partien); anschliessend kommen die Top 8 in die Playoffs (bisher Top 4).    


1. Runde, Samstag, 27. September: 

Chiasso – Küssnacht SZ 18:00. HC Luzern – Bassersdorf 20:00 Eiszentrum Luzern. Schaffhausen – Küsnacht ZH. Dürnten – Urdorf. Bellinzona – Illnau-Effretikon (So). Zug ist spielfrei.    

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