Märchy schwärmt von Gerber

Geschrieben von rob am Oktober 22, 2013

Stefan Märchy (19) ist in Brunnen aufgewachsen und neuer Keeper beim HC Luzern. Sein sportliches Ziel heisst Playoffs erreichen, aber auch eines Tages in der ersten Liga zu spielen. "Hier werde ich gefordert und gefördert“. Das Interview mit Stefan Märchy führte Michael Wyss, sportjournal@luzernerzeitung.ch.

 

Stefan Märchy, wie haben Sie sich beim HCL eingelebt? 

Märchy: Das Team hat mich sehr gut aufgenommen. Ich fühle mich sehr wohl hier in Luzern. Der Verein ist gut geführt und die Mannschaft lebt einen positiven Geist vor. Wir können hier etwas erreichen, die Mannschaft hat sicher grosse Fähigkeiten. 

 

Sie spielten letzte Saison bei den Top-Junioren bei Seewen und trainierten mit der Erstliga-Mannschaft! Wieso der Wechsel nach Luzern? 

Märchy: Die Luzerner haben sich für mich interessiert und angefragt. Das hat mich zusätzlich motiviert. Zudem kann ich mich hier in einer ambitionierten Mannschaft weiterentwickeln. Hier werde ich gefordert und gefördert. Bei Seewen hatte ich keine Chance in der ersten Liga, da das Fanionteam mit Fabian Balmer und Mario Mathis bereits über zwei starke Keeper verfügte. 

 

Ihr grosses Vorbild ist Keeper Martin Gerber (Kloten Flyers)! Warum?

Märchy: Seine Karriere beeindruckt mich. Gerber war einst in der zweiten Liga bei Signau nur zweiter Torhüter. Mit viel Wille schaffte er aber den Sprung in die Nationalliga und in die Nationalmannschaft. Er spielte auch in Schweden, Russland und in Übersee. In der NHL gewann Gerber 2006 den Stanley-Cup mit den Carolina Hurricanes. Eine unglaubliche Story. 

 

Stefan Märchy Interview 

Von was träumt Stefan Märchy? 

Märchy: Den Stanley-Cup werde ich wohl nie gewinnen (er lacht). Doch mit dem HCL will ich in die Playoffs. Und mittelfristig erhoffe ich mir, dass ich den Sprung in die erste Liga schaffe. Das ist ein grosses Ziel von mir. 

 

Wie kamen Sie eigentlich zum Eishockey? 

Märchy: Mein Vater nahm mich früher immer mit an die Eishockeyspiele des EV Zug. Da packte es mich und besuchte einmal die Hockeyschule in Seewen. Dann gab es kein Halten mehr. Ich spiele nun seit 13 Jahren Eishockey. Es war damals eine gute Entscheidung. Dieser Sport bedeutet mir viel und ist auch eine willkommene Abwechslung zum Berufsalltag als angehender Heizungsplaner.

 

Am Samstag (20:00 Eiszentrum) spielt der HCL gegen Illnau-Effretikon! Der Sieg ist Pflicht! 

Märchy: Das sehe ich auch so. Auf dem Weg unter die Top 4 müssen wir diese Heimspiele gewinnen. Wir haben gegen Bellinzona beim 5:3-Sieg eine starkes Spiel abgeliefert. Auf dieser Leistung müssen wir aufbauen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gegen die Zürcher Oberländer gewinnen können, wenn wir 60 Minuten konzentriert und diszipliniert arbeiten.

 

Stefan Märchy

HCL Keeper Stefan Märchy, die Verstärkung aus dem Schwyzer Talkessel.

 

Bilder: Michael Wyss

 

 

 

 

 

 

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